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TOURNEETHEATER LANDGRAF

 

TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN

 

Schauspiel von Arthur Miller

 

 

Die Aufführung des Alten Schauspielhauses Stuttgart und des Euro-Studio Landgraf wurde

am 15.10.2018 in Bielefeld mit dem 

 

1. INTHEGA-PREIS "Die Neuberin"

 

ausgezeichnet. 

 

 

 

Ich spielte und spiele Onkel Ben, denn es wird sicher noch einen Nachschlag im Jahr 2020 geben!

 

Hier einige ausgewählte Auszüge aus Kritiken meine Rolle betreffend:

 

Spielort Bad Homburg Taunuszeitung:

 

Regelrecht gespenstisch setzte Frank Voß den toten Bruder Onkel Ben in Szene. Ein dämonischer Wiedergänger, der letztlich ebenfalls den Weg Willys in den Selbstmord pflastert.

 

Walsroder Zeitung:

 

Willys erfolgreichem Bruder Onkel Ben (Frank Voß) .... machten jedem Moment alle Gefühlsregungen von überzeichnetem Selbstbewusstsein bis zur tiefen Verzweiflung vom vorgetäuschten Optimismus bis zur gefühllosen Interessenlosigkeit deutlich - ohne zu überzeichnen. Mit jedem Wort, jeder Geste, jedem Gesichtsausdruck und der Körpersprache, lebten die Darsteller ihre Rolle, vermittelten den Zuschauern das Gefühl, die Szene nicht zu spielen, sondern zu leben.

 

Spielort Villingen - Schwenningen Schwarzwälder Bote:

 

In seiner Fantasie sieht Willy Loman die sinnstiftende Traumfigur seines älteren Bruders Ben (Frank Voß). Der zog als zotteliger Abenteurer in den Urwald und kehrte nach drei Jahren reich zurück. Offen bleibt, ob die Gestalt real oder nur eingebildet ist. Frank Voß spielt sie wie einen zwielichtigen Dämon. ........ Das Publikum war von der hervorragenden Aufführung tief beeindruckt und dankte mit lang anhaltendem Applaus.

 

Spielort Meppen Meppener Tagespost:

 

Im Innerem vermittelt sich zunehmend verdichtend innere Dialoge mit Personen der Vergangenheit, Anforderungen der Gegenwart und Zukunftsträume - gleichzeitig geschickt durch Licht- und Lichtvorhangeffekte in Szene gesetzt. Hier tauchte immer wieder Willys verstorbener diamantenschwerer Bruder Ben auf. Frank Voß verlieh ihm imposante, versteckt diabolische Größe.

 

Spielort Titisee - Neustadt  Badische Zeitung: 

 

Dieses zerstörerische Konglomerat aus subjektivem Realitätsverlust und objetivem Scheitern findet dramaturgisch seinen Ausdruck in einem Ineinandergreifen von verschiedenen Zeitebenen und äußert sich auf der Bühne in Rückblenden, Tagträumen, Selbstgesprächen und Parallelmontagen.......   Der Inszenierung (Regie: Harald Demmer) wohnt von Anfang an eine ungeheure Dynamik inne.........Helmut Zierl zeigt einen grandioses Spiel, offenbart jede noch so kleine Nuance dieses zerrissenen, an sich selbst gescheiterten Loman. Das ganze Ensemble wird mitgerissen und in gleichzeitig gesprochenen und nahezu musikalisch komponierten und ineinander verwobenen Textpassagen erlebt der Zuschauer förmlich ein Sprachballett. Im Zuschauerraum ist jeder gefesselt.

 

 

Das ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus einer offenbar sehr begeisterten Rezeption unseres Abends. 

 

Ich wünsche Euch allen immer nur das Beste.